Bundesschatzbrief
Bei einem Bundesschatzbrief handelt es sich um
festverzinsliche Wertpapiere, die der Bund – genauer gesagt die
Deutsche Finanzagentur – ausstellt. Das Besondere an einem
Bundesschatzbrief ist, dass er nicht an der Börse gehandelt werden
darf. Normalerweise steigen die Zinssätze auch bei
Bundesschatzbriefen je nach Laufzeit jährlich an. Insgesamt gesehen
siedelt sich die Rendite bei Bundesschatzbriefen im Durchschnitt
bei ungefähr 2,5 Prozent im Jahr an. Man muss bei einem
Bundesschatzbrief mindestens 52 Euro anlegen, wobei der Nennwert
bei 50 Euro liegt. Bundesschatzbriefe werden umsonst bei der
Deutschen Finanzagentur verwaltet. Außerdem besteht die
Möglichkeit, dass man die Bundesschatzbriefe, die man bei der
Deutschen Finanzagentur verwalten lässt, gegen andere mit besseren
Renditen tauschen kann. Alle Verwaltungstätigkeiten wie
beispielsweise Kauf, Verkauf, Umtausch oder die Rückgabe von
Bundesschatzbriefen vor Ablauf der Laufzeit kann man per
Internetbanking oder postalisch nachgehen. Wenn man seine
Bundesschatzbriefe von einem anderen Institut verwalten lässt, muss
man in den meisten Fällen mit Gebühren rechnen.
Man unterscheidet zwei Arten von Bundesschatzbriefen. Es gibt den Typ A und den Typ B. Beim Typ A dauert die Laufzeit bis zu sechs Jahre. Gegen Ende jeden einzelnen Laufzeitjahres werden die Zinsen ausgezahlt, welche zum Stichtag der Zinszahlung steuerpflichtig sind. Beim Typ B dauert die Laufzeit bis zu sieben Jahre. Gegen Ende der Laufzeit werden dann die Zinsen gemeinsam mit der Rückvergütung für den Nennwert ausgezahlt, womit die ganze Summe an Zinsen bei Fälligkeit versteuert werden muss.
Man unterscheidet zwei Arten von Bundesschatzbriefen. Es gibt den Typ A und den Typ B. Beim Typ A dauert die Laufzeit bis zu sechs Jahre. Gegen Ende jeden einzelnen Laufzeitjahres werden die Zinsen ausgezahlt, welche zum Stichtag der Zinszahlung steuerpflichtig sind. Beim Typ B dauert die Laufzeit bis zu sieben Jahre. Gegen Ende der Laufzeit werden dann die Zinsen gemeinsam mit der Rückvergütung für den Nennwert ausgezahlt, womit die ganze Summe an Zinsen bei Fälligkeit versteuert werden muss.
Die Zinsen beim Bundesschatzbrief
Insgesamt stiegen beim Bundesschatzbrief die
Zinsen progressiv, wobei in den ersten Jahren weniger Zinsen als
gegen Ende gezahlt werden. Dadurch sollen möglichst Anreize gegeben
sein, dass man den Bundesschatzbrief auch bis zum Ende der Laufzeit
behält. Sobald der Freibetrag vollkommen aufgebraucht ist, müssen
die Zinsen auch voll besteuert werden. Seit Anfang des Jahres 2009
unterliegen Bundeschatzbriefe der Abgeltungssteuer.
Für wen ist ein Bundesschatzbrief interessant?
1969 wurden Bundesschatzbriefe für die breite
Bevölkerung geschaffen, damit sie sich ein eigenes Vermögen bilden
konnten. Bundesschatzbriefe können nur von natürlichen Personen und
gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Einrichtungen erworben
werden. Bundesschatzbriefe können jederzeit auf dritte
Erwerbsberechtigte überschrieben werden. Aufgrund der Tatsache,
dass Bundeschatzbriefe nicht in den Börsenhandel in Umlauf gebracht
werden dürfen, existiert auch nicht das übliche Kursrisiko. Aber
dadurch sind auch die Renditen geringer. Jüngeren sowie mittelalte
Personen sollten sich ein Mischung aus risikofreien
Bundeschatzbriefen und risikobehafteten Anlagen, z.B, einen
Investmentfond, zulegen. Sobald man Bundeschatzbriefe bei einer bei
und nicht unmittelbar bei der Deutschen Finanzagentur kauft, werden
Gebühren fällig, die die Rendite des Bundesschatzbriefes nochmals
mindern.